DDR-Folkszene von A bis Z

Beim Deutschfolk-Revival diesseits und jenseits der Mauer gab es viele Übereinstimmungen – aber zugleich auch große Unterschiede.

„Typisch DDR“ waren zum Beispiel: Kabinette für Kulturarbeit, landesweite Folkwerkstätten, feste Gagen, aber auch Auftrittsverbote.

Die Instrumente Brummtopf und Konzertina spielten im Osten eine große Rolle, im Westen dagegen nicht. Der Volkstanz zum Mitmachen war seit Anfang der achtziger Jahre die Zugnummer in der Ost-Szene. Ganz anders als bei ihrem Pendant im Westen.

Borduninstrumente wie Dudelsack oder Drehleier gab es in DDR nicht zu kaufen. Wer sie spielen wollte, musste sie also selbst bauen.

Eine Langspielplatte beim Monopolbetrieb VEB Deutsche Schallplatten einzuspielen, war im Osten nur wenigen Gruppen vergönnt.

Da viele DDR-Folkies studierten, lohnt sich auch ein Blick auf die Studienbedingungen.

Das Lexikon von A wie Agentur bis Z wie Zentralhaus für Kulturarbeit enthält 70 Stichwörter rund um die Folkszene im "anderen deutschen Staat" aus der Zeit von Mitte der 70er- bis Anfang der 90er-Jahre.

Die Hektik Drive Bigband zur DDR-Folkwerkstatt im Januar 1981 in Leipzig (Foto: Peter Uhlmann)

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