Heureka

Erik Kross (Hackbrett, Akkordeon) und Rainer-Christoph „Pascha“ Dietrich (Violine, Violoncello) verließen 1981 überraschend die erfolgreiche Cottbuser Gruppe Wacholder und gründeten gemeinsam mit Uta-Maria Thiele (Querflöte) – zunächst als Trio – Heureka. Später kamen Detlef Bunk (Gitarre), Michael Zimmermann (Kontrabass) sowie Hartmut Köllner (Fagott) hinzu, während Pascha zu Horch wechselte. Die eigenwillige Gruppe fühlte sich besonders der kammermusikalischen Bearbeitung von Volksmusik sowie der sogenannten Minimal Music verpflichtet. Multiinstrumentalist Kross trat auch als Komponist und Dirigent in Erscheinung, so bei der Hektik Drive Bigband und dem verbotenen Singspiel „Die Boten des Todes“ (Folkoper) während der Folkwerkstätten 1981 bzw. 1982 in Leipzig. Später arbeitete Kross auch an Theatern und im Klassikbereich.

Tonträger: ohrakel – zwischen weltmusik und avantgarde (1991)

Buchcover "Volkes Lied und Vater Staat"